Touchcode

In den vergangen Jahren haben wir viele QRCodes in unseren Designs eingesetzt. Mal war eine Internetadresse hinterlegt und mal ein Direktkontakt mit Telefonnummer. Praktisch waren diese QR Codes allemal (und sind es noch). Sie haben dafür gesorgt, dass ein Interessent mit dem Design interagieren konnte. Es war keine reine Information mehr. Obgleich diese Entwicklung gerade erst am Anfang steht. Inzwischen zeichnet sind jedoch ein neuer Trend in diesem Bereich ab: DIE TOUCHCODES.

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Interaktion wird immer wichtiger

Interaktion ist in der Tat ein Punkt der immer wichtiger wird. Wir sehen das oft bei unseren Webdesigns. Die reine Informationswebseite ist heutzutage nicht mehr gefragt. Zumindest nicht wenn die Informationen sich modern und technisch anspruchsvoll präsentierten sollen. Nur wer seine Besucher führt und sie interaktiv durch die eigene Webseite leitet, schafft ein Erlebnis mit hohem Wiedererkennungswert.

Beim Printdesign ist das alles etwas statischer. Die QRCodes waren allerdings eine Innovation die den Stein ins rollen und dadurch eine sehr interessante Entwicklung in diesem Bereich ausgelöst hat. Ein deutsches Start-Up Unternehmen aus Deutschland hat diese Präsentationsmöglichkeit aufgegriffen und eine alternative Technik entwickelt. Die Anwendungsmöglichkeiten bieten viel mehr Optionen als ein einfacher QRCode.

Touchcode – Der bessere QRCode

Wir sagen es ist der bessere QRCode. Viel gemeinsam haben die beiden Systeme eh nicht. Der Touchcode nutzt zwar, wie ein QRCode, die Aktivierung über Smartphones und Tablets und lässt sich aufdrucken. Mehr aber auch nicht. Das beginnt schon beim Einscannen. Der QRCode wird über die Kamera eingelesen. Der Touchcode über das Display.

Wie genau funktioniert ein Touchcode?

Anders als ein QRCode, der mit Farbe auf das Papier gedruckt wird und eine klare hell-dunkel Abgrenzunge benötigt, braucht der Touchcode das nicht. Er ist ein Elektronikcode und wird als leitfähige Struktur auf Papier, Karton, Folie oder auch Etiketten aufgebracht. Genauergesagt wird er zwischen zwei Schichten Papier/Karton o.ä. gedruckt. Am besten klappt das beispielsweise im Offsetdruck.

So kann er vollkommen unsichtbar unter dem eigentlichen Druck liegen. Das spart Platz und unterbricht das Design nicht unnötig. Um den Touchcode auszulesen muss das Smartphone mit dem Display aufgelegt werden. Das Display bemerkt den Stromfluss und in Kombination mit einer App wird eine definierte Aktion ausgelöst.

Touchcode Anwendungsbeispiele

Der Axel Springer Verlag hat den Einsatz des Touchcodes, mit seinem exklusiv für das iPad entwickelte Lifestyle Magazin „The ICONIST“, bereits eindrucksvoll vorgemacht. Für die erste Ausgabe wurde in einer Sonntagsausgabe von WELT den Lesern eine Anzeige mit gedruckter und ablösbarer Karte präsentiert. Ein Leser konnte die Karte ablösen und den Anweisungen auf der Rückseite folgen. Auf das iPad gelegt aktivierte die Karte eine App und machte aus der Kauf-Ausgabe eine Gratis-Ausgabe. Ein excellenter und sehr motivierender Mehrwert für die Kunden. Dabei lässt sich schnell eine Bindung zu den Kunden aufbauen.

Die Firma Kinder zog mit Touchcodes nach und produzierte Sounds für Ihr Produkt. Die Kids konnten über zwei Karten, die den Porsche Sonderpackungen beilagen, zusätzliche Extras freischalten.

Schließlich präsentierte auch das Magazin KICKER ein Angebot bei dem ein Touchcode zum Einsatz kam. In einem Sonderheft  zur Bundesliga und zur Champions League hatte der Verlag eine Touchkarte angebracht. Sobald der Kunden die Erklärung gesichtet hatte musste er nur noch die iPad App des Magazins herunterladen. Dort konnte er dann die Karte anhalten und erhielt das Kicker Sonderheft zur Championsleage Season zum ermäßigten Preis.

Die Einsatzmöglichkeiten sind also scheinbar unendlich. Es ist allen voran zwar die Medienbranche, welche die Touchcodes am eifrigsten nutzt. Dennoch ziehen inzwischen auch Konsumgüterhersteller und Eventveranstalter nach.

So setzen wir Touchcodes in unseren Designs um

Derzeit ist der Touchcode besonders in Kombination mit Karter aller Art der Renner schlechthin. Besonders da er sich digitial erfassen lässt. Aber auch im KFZ Bereich gibt es inzwischen exklusive Clubkarten, die bei Aushändigung dem Kunden Zugang zu weiteren Infos und besonderen Präsentationsvideos gewähren. Hauptsächlich werden mit dem Touchcode am Point of Sale fälschungssichere Rabattmarken und Gutscheine an die Kunden herausgegeben. Diese sind dann z.B. über Tablet Onlineshops einlösbar.

Bei Konzertveranstaltern findet man Touchcode häufig auf den Eintrittskarten. Mit entsprechenden Terminals können die Gäste erfasst und die Karten auf Echtheit geprüft werden. Im Gegensatz zu Stempel oder Abrißelementen eine absolut sichere Methode.

Für uns persönlich steht jedoch die DIGITALE Visitenkarte unangefochten an der Spitze aller Möglichkeiten mit den Touchcodes. Wenn Sie Ihre Visitenkarte rausgeben dann doch damit der Kunden Sie in Erinnerung behält. Her er die Karte bedeutet das aber noch längst nicht das Sie auch in seinem Telefonbuch landen. Mit einer smarten Visitenkarte würde Ihr Kunde die von Ihnen ausgehändigte Karte auf sein Smartphone legen und – SCHWUPPS-Sie wären automatisch in seinen Kontakten gespeichert. KEIN TIPPEN mehr. Der direkte Weg zum Kontakt.

Wird der Touchcode nun zum QRCode Killer?

Das denken wir eher nicht.
Der QRCode ist immer noch eine praktische und vor allem einfache Möglichkeit auf weitere Informationen zu verweisen. Darüber hinaus Kunden werden so interaktiv in das Design eingebunden. Auf Plakaten, Autobeschriftungen oder ähnlichem lässt sich ein QRCode immer noch nutzen, auch ohne Nahkontakt. Die Kamera heutiger Smartphone können hier problemlos ein paar Meter beim Scannen des QR Codes überbrücken.

Ein Touchcode ist sicherlich eine extrem moderne Art der Werbung, um Kunden für ein Produkt zu mobilisieren. Vor allem an der richtigen Stelle und in der richtigen Kampagne. Ausserdem gibt noch mehr unschlagbare Argumente für seinen Einsatz. Ein Touchcode ist unsichtbar, nicht kopierbar und intuitiv nutzbar. Dadurch macht er eigentlich jedes Papier digital und auch fälschungssicher.

 

Wir sind defintiv gespannt wo uns die Entwicklung mit den verschiedenen Touchcode Varianten noch hinführen wird.
Hatten Sie bereits Berührungskontakt mit diesem neuen Medium? Und sehen Sie, ebenso wie wir, eine interessante Möglichkeit der Anwendung auch in Ihren Printmedien?

 

 

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